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Führung mit Gabriela Ender durch die Sonderausstellung ,,Klaus Ender - Wo Wort und Bild Hand in Hand gehen..."

Datum:

28.06.2024

Uhrzeit:

16:00 Uhr

Ort:

Stadtmuseum Bergen auf Rügen

Stadtmuseum Bergen auf Rügen

Frau Emonds

Museumsleiterin

Billrothstraße 20 a
18528 Bergen auf Rügen

Ortschaft:

Bergen auf Rügen

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Gabriela Ender (Ehefrau und ehemaliges Aktmodell) stellt in der Sonderausstellung das eindrucksvolle Schaffen des bekannten Fotografen und Dichters Klaus Ender vor. Sie zeichnet anhand ausgewählter Exponate den bewegten und vielfach ungewöhnlichen Lebensweg des Freigeistes von den Anfängen seiner fotografischen Karriere, über fünf Jahrzehnte künstlerischen Schaffens bis zum letzten Akt nach.

Bekannt wurde Klaus Ender einem breiten Publikum zunächst durch seine Aktaufnahmen in „Das Magazin“ und anderen Zeitschriften. Ästhetik und natürliche Sinnlichkeit waren seine Maxime. Die Faszination des weiblichen Körpers, ohne Voyeurismus und von poetischer Schönheit kennzeichnen seine Bilder. Die Landschafts- und Naturfotografie war immer ein ebenbürtiger Bestandteil seines Schaffens. Die große Leidenschaft des Lichtbildners war die Schönheit im Detail, das Spiel mit Schärfe/Unschärfe, Spiegelungen im Tau, Reflexionen… Seine Gedichte haben Tiefgang und erzählen von den vielen Möglichkeiten, das Leben sinnvoller zu gestalten. Dem Aphorismus – rhetorisch reizvoll und mit philosophischer Bedeutung – widmete sich der Denker in besonderem Maß.

Klaus Ender erfüllte sich mit seiner freiberuflichen Tätigkeit als Fotograf einen langgehegten und innigen Traum - und er zahlte einen hohen Preis dafür. Gabriela Ender berichtet ungeschönt von der Erpressung seitens der Stasi und den quälenden Zweifeln, die die aufgezwungene Tätigkeit als IM für Klaus Ender mit sich brachte, von seinen Versuchen gegen das System aufzubegehren und der schlussendlichen Auswanderung nach Österreich.

Heute zählt Klaus Ender zu den wichtigsten deutschen Aktfotografen. Er war ein exzellenter Naturfotograf und wunderbarer Philosoph.

https://www.stadtmuseum-bergen-auf-ruegen.de/