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Befreiung vom Leinen- und Maulkorbzwang

Nr. 99110009010001

Allgemeine Informationen

Bei Versammlungen, Umzügen, Volksfesten, sonstigen öffentlichen Veranstaltungen sowie an Orten mit großen Menschenansammlungen und in öffentlichen Verkehrsmitteln, Verkaufsstätten oder Tiergärten herrscht Leinenpflicht für alle Hunde. Ausnahmen gelten für Blinden- und Behindertenbegleithunde.
Gefährliche Hunde unterliegen darüber hinaus einer generellen Leinenpflicht. Diese gilt nicht, wenn es sich um Jagd- und Herdengebrauchshunde handelt und sie im Rahmen ihrer Zweckbestimmung eingesetzt werden (z. B. ein Jagdhund während der Jagd).
Hunde der Rassen und Gruppen American Pitbull Terrier, American Staffordshire Terrier, Staffordshire Bullterrier und Bull Terrier sowie deren Kreuzungen untereinander und mit anderen Hunderassen oder -gruppen gelten grundsätzlich als gefährliche Hunde. Ihre Gefährlichkeit kann im Einzelfall durch eine Verhaltensprüfung (Wesensprüfung) widerlegt werden, dann gelten für sie die allgemeinen Regelungen über die Leinenpflicht.

Rechtsgrundlagen

Rechtsbehelf

Widerspruch

Erforderliche Unterlagen

Gegebenenfalls Bescheinigung der örtlichen Ordnungsbehörde über das Nichtvorliegen gefahrdrohender Eigenschaften (Wesensprüfung).

Voraussetzungen

  • Für alle Hunde: Grundsätzliche Leinenpflicht bei Veranstaltungen und Orten mit Menschenansammlungen, in öffentlichen Verkehrsmitteln, Verkaufsstätten oder Tiergärten
  • Ausnahme für Blinden- und Behindertenbegleithunde
  • Für gefährliche Hunde: generelle Leinenpflicht
  • Ausnahme für Jagd- und Herdengebrauchshunde während des Einsatzes ihrer jeweiligen Zweckbestimmung

Zuständige Stelle

  • örtliche Ordnungsbehörden

Fachlich freigegeben durch

Ministerium für Inneres und Europa Mecklenburg-Vorpommern

Fachlich freigegeben am

29.06.2021