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Transnationale Partnerschaft

Erasmus+ 

Neues Jugendprojekt der Vier Ecken der Südlichen Ostsee gestartet

"Youth 4 Europe"  "European Youth Identity" – so lautet das Thema des neuen Jugendprojektes der „Vier Ecken der südlichen Ostsee“. Ende 2018 fand der erste Workshop des Projektes in Swinoujscie statt. Dort trafen sich jeweils 8 Jugendliche, 2 Regionalpolitiker, Lehrer und Koordinatoren der vier Projektpartner und diskutierten über Menschenrechte und wie sie in unseren Regionen eingehalten werden. Aus Bergen nahmen 8 Schüler des Ernst-Moritz-Arndt Gymnasiums teil.

Nun ist die Einhaltung der Menschenrechte auf EU-Ebene z.B. in der Europäischen Menschenrechtskonvention festgeschrieben. Jede Teilnehmerregion berichtete auch über diesbezügliche gesetzliche Grundlagen in ihren Ländern. Trotzdem konnten die jungen Leute über Fälle der Ungleichbehandlung, über Missbrauch oder Diskriminierung berichten. Sehr kritisch setzten sie sich mit existierenden Benachteiligungen und Ausgrenzungen auseinander und diskutierten offen mit den anwesenden Regionalpolitikern. Sie fanden aber auch heraus, dass es durchaus Unterschiede in den vier Ländern beim Umgang mit solchen Verletzungen im täglichen Leben gibt.

Zur Lösungen wollen z.B. die Polen über Ungleichbehandlung in Schulen und Kindereinrichtungen aufklären. Als andere Möglichkeiten sahen die Projektteilnehmer mehr Zivilcourage, soziale Unterstützung und die Einbeziehung aller Menschengruppen. Ein sehr praktisches Beispiel für die Verbesserung des Respektes zwischen den Menschen sahen sie in ihrer internationalen Jugendzusammenarbeit.

Das Jugendprojekt der Kooperation der „Vier Ecken der südlichen Ostsee“ gibt es seit 2002. Die Stadt Bergen auf Rügen arbeitet in Kooperation mit dem Landkreis Vorpommern-Rügen  und dem Ernst-Moritz-Arndt Gymnasium seit 2012 als Partner in dem Projekt. Zu den Vier Ecken gehören die dänische Insel Bornholm, die polnische Stadt Swinoujscie, Südost-Skåne in Schweden und der Landkreis VR.

Die EU hat das Projekt aus dem Erasmus+-Programm gefördert  Damit ist die Finanzierung dieser Zusammenarbeit bis Mitte 2020 gesichert.

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