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Freiwillige Feuerwehr "Ernst-Moritz-Arndt" der Stadt Bergen auf Rügen

Die Wehren der Insel Rügen und damit auch unsere " Bergener Freiwillige Feuerwehr"  sind aus dem gesellschaftlichen Leben nicht mehr wegzudenken.

Längst hat sich neben der alleinigen Aufgabe der Brandbekämpfung ein breit gefächertes Betätigungsfeld aufgetan:

  • spannende Wettkämpfe
  • Beherrschbarkeit modernster Technik
  • Nachwuchs werbende Jugendarbeit
  • eine rührige Ehrenabteilung
  • die kleine aber feine historische Ausstellung zur Geschichte der Feuerwehr
  • von der Bevölkerung gern genutzte informative Tage der offenen Tür

All das gehört mittlerweile zum Alltag der Freiwilligen Feuerwehr Bergen auf Rügen.

Bevor in Bergen Chronik und Protokollbuch einer organisierten Feuerwehr geschrieben werden konnte, wüteten in den vergangenen Jahrhunderten verheerende Feuer in der Ansiedlung am Berge.

"Stadtbrände in Bergen sind urkundlich seit 1445, bei dem der gesamte Ort, die Kirche und das Kloster zerstört wurden, erfasst. 1538 vernichtete das Feuer 55 Wohnhäuser und Nebengebäude. 1563 wütete das Feuer hauptsächlich in der Dammstraße und ihrer nächsten Umgebung. Leider sind bei diesem Brand ein Teil der Urkunden und Amtsrollen der Zünfte vernichtet worden. 1621 sanken gar 100 Häuser in Schutt und Asche - betroffen waren Markstraße, Dammstraße, Billroth- und Calandstraße. 1690 äscherte das Feuer neben dem Rathaus mit seinem Archiv auch 45 Wohnhäuser ein. 1715 wurden 30 Häuser und elf Jahre später 64 Häuser Opfer der Flammen", so nach zu lesen in der Chronik.

Aktuell:

Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Stadt Bergen auf Rügen

Am 29. Februar fand die diesjährige Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Stadt Bergen auf Rügen statt. Gemeindewehrführer Kamerad Andrè Muswieck hielt seinen Bericht über das Jahr 2019, in dem er über Ereignisse, Einsätze und sonstige Veranstaltungen der Freiwilligen Feuerwehr berichtete.
Zu Gast waren die Präsidentin der Stadtvertretung Frau Kerstin Kassner, die Bürgermeisterin Frau Anja Ratzke, der Bau- und Ordnungsamtsleiter Volker Paarmann, der Amtswehrführer  Kamerad Frank Blohm und von der Partnerwehr aus Oldenburg in Holstein der Gemeindewehrführer Kamerad Andre Hasselmann.
Im weiteren Verlauf der Jahreshauptversammlung wurden Beschlüsse über Satzungsänderungen gefasst. Die Kameraden Matthias Tyrock, Jeromè-Steffen Appelbohm, Steven-Sven Nitzsche und Steve Zeug wurden zum Hauptfeuerwehrmann befördert.  Außerdem wurde Kamerad Martin Lange zum stellvertretenden Jugendfeuerwehrwart, Kamerad Frank Hoffmann zum Atemschutzgerätewart, Kamerad Martin Schult zum stellvertretenden Atemschutzgerätewart und Kamerad Rico Döhring zum stellvertretenden Gerätewart sowie zum stellvertretenden Fachwart für Bekleidung und Ausrüstung berufen.
Nachdem der offizielle Teil beendet war konnten sich die Kameradinnen und Kameraden am Buffet laben. Ein Dank an alle Mitglieder, Sponsoren und Förderer der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Bergen auf Rügen für  die Einsatzbereitschaft bzw. Unterstützung.

Die Einsätze in 2019 setzen sich wie folgt zusammen:
62 Alarmierungen zu Brandeinsätzen, 2 weniger als 2018
59 Alarmierungen zu Technischen Hilfeleistungen, 4 weniger als 2018
3 Alarmübungen im Amtsbereich


Die Mitgliederzahlen im Jahr 2019:
Jugendabteilung 14 Mitglieder
Aktiver Dienst 51 Mitglieder, 4 davon sind Zweitmitglieder aus anderen Wehren
Ehrenabteilung 14 Mitglieder

Oberbrandmeister Daniel Kruse
stellvertretender Gemeindewehrführer

Fördermittel für die Brandschützer übergeben

Am 8. März übergab Innenminister Lorenz Caffier gleich zwei Fördermittelbescheide an die Bergener Bürgermeisterin Anja Ratzke. Gefördert werden mit 120.000 EUR die Beschaffung eines Tanklöschfahrzeuges TLF 4000 mit Staffelkabine und mit 370.000 EUR die Beschaffung eines Hubrettungsfahrzeuges DLA (K) 23/12 mit Drehleiterarm in Gelenkausführung. In der anschließenden Gesprächsrunde wurde auch der geplante Neubau eines Gerätehauses besprochen.


25 Jahre FWFV Bergen e. V.


Neues Hilfeleistungslöschfahrzeug HLF 20 für die Bergener Feuerwehr

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung der städtischen Brandschützer am 17. Februar 2018 wurde das neue „Flaggschiff“ der Wehr offiziell in Dienst gestellt. Es handelt sich hierbei um ein Hilfeleistungslöschfahrzeug HLF 20. Das Fahrgestell MB Atego 4x4  lieferte die Firma DAIMLER aus Rostock, den Aufbau die ROSENBAUER aus Luckenwalde, die Beladung sowie den Hydraulischen Rettungssatz die Firma G.B.S. aus Ludwigsfelde. Das Einsatzfahrzeug hat eine Leistung von 220 KW (299 PS), ein Automatikgetriebe, einen Löschwassertank mit 2.000 Litern Inhalt, sechs Pressluftatmer, eine Wärmebildkamera,  eine Selbstschutzeinrichtung  als Flächensprühdüse, einen Lichtmast mit einer Leistung von 18.000 Lumen,  zwei Schlauchhaspeln u.v.m. .Für diese Beschaffung wurden insgesamt fast 500 TEUR investiert!